Bambule

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Das Jugendantifamagazin

Jeden 2. Freitag im Monat von 18 - 19 Uhr

Eigene Homepage unter bambuleradio.blogsport.de

Nächste Sendung: Freitag, 13. Dezember 2019 00:00

Kommentar: Deutschland auf dem rechten Auge blind

Freitag, 08. November 2019

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Wie kann es sein, dass ein CDU-Politiker, der jahrelang Mitglied des NSU-Untersuchungsausschusses war, über den Mord seines Parteikollegen sagt „Es wäre der erste rechtsextremistische Mord seit dem Kriegsende, das wäre der erste Politikermord seit RAF-Zeiten“?

Geht das nur mir so, oder werden Morde durch Neonazis als Normalität angesehen werden, während die Blockade einer Vorlesung von Bernd Lucke als Kriegserklärung gegen die Demokratie erklärt wird?

Ein Kommentar von Aaron Müller

Auf dem Fleischmarkt untenrum frei unterwegs

Freitag, 08. November 2019

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Mit dem etwas langen Titel "Auf dem Fleischmarkt untenrum frei unterwegs: Zur Kritik des Wiederholungszwangs pop-feministischer Erfahrungsliteratur in der Gegenwart" fand am 31.10.19 im Stadtteilzentrum Desi ein Vortrag mit Constanze Stutz statt. Constanze Stutz lebt in Leipzig und ist u.a. Redaktionsmitglied der Zeitschrift outside the box, einer Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik.

Radio Bambule war vor Ort und hat den Vortrag mitgeschnitten.

 

Aus dem Veranstaltungstext:

"Populäre Texte über Feminismus und weibliche Erfahrung in der Gegenwart von Autorinnen wie Laurie Penny und Margarete Stokowski beginnen bei ihrer eigenen Gewordenheit: Wie wurde ich von dieser Gesellschaft zur Frau gemacht und was kann ich gegen die Gewalttätigkeit tun, die diesem Prozess immer auch eingeschrieben ist? Ihre feministische Erfahrungsliteratur ist dabei zugänglich, unterhaltend und kathartisch in der Darstellung des beißenden Unbehagens mit der eigenen weiblichen Subjektwerdung in einer patriarchal-kapitalistischen Gesellschaft und vieles von dem, was sie schreiben ist richtig und notwendig. In letzter Konsequenz bleiben beide jedoch bei einer individualistischen Herstellung von weiblicher Handlungsfähigkeit stehen, deren Befreiungsversuche allein vereinzelte Strategien des weiblichen Empowerments anbieten.
Der Vortrag möchte daher das Verhältnis von Erfahrung als Selbsterfahrung und Erfahrung als Grundlage für individuelle und gesellschaftliche Veränderung in populärer feministischer Literatur vermessen und durch eine Analyse der Funktion von Erfahrung im Schreiben von Laurie Penny und Margarete Stokowski dem widersprüchlichen Verhältnis von Pop und Feminismus in der Gegenwart nachgehen."

 

Der Vortrag fand im Rahmen der Reihe "Feminismus oder Barbarei II" der Initiative "das Schweigen durchbrechen" statt.

“Rape Culture”

Freitag, 08. Juni 2018

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Die Initiative Das Schweigen Durchbrechen hat am 14. Juni 2018 eine Vertreterin der Gruppe „The future is unwritten“ eingeladen, um über „Rape Culture“ zu referieren. Der Begriff Rape Culture thematisiert sexualisierte Gewalt als ein strukturelles Problem der Gesellschaft, in der wir leben.
Mit dem Begriff Vergewaltigungskultur soll deutlich gemacht werden, dass es in der Gesellschaft inhärente Strukturen gibt, die Vergewaltigungen verharmlosen, vertuschen und damit dazu beitragen, dass sie weiterhin und in solch großer Zahl stattfinden.
Durch die Untersuchung von gesellschaftlichen Mechanismen wie Tabuisierung von Übergriffen, Street Harassment, Objektivierung von Frauen, Täter-Opfer-Umkehr, und den an Frauen gelegten Doppelstandard, soll aufgezeigt werden, dass sexualisierte Gewalt kein Einzelfall ist, sondern strukturell in unserer patriarchalen Gesellschaft verankert ist.
Der Vortrag sollte für das Problem sensibilisieren und dazu beitragen, dass Frauen, aus ihrer Ohnmacht treten und anfangen organisiert gegen den sexistischen Normalzustand vorzugehen.

Der Vortrag fand im Rahmen der Reihe „Feminismus oder Barbarei“ statt.

Demonstration: „Rechte Netzwerke bekämpfen – im Staat und auf der Straße!“

Freitag, 11. Oktober 2019

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Das AAB plant gemeinsam mit verschiedenen Gruppen und Initiativen aus Nürnberg eine Demonstration im Oktober, die unter dem Motto „Rechte Netzwerke bekämpfen – im Staat und auf der Straße“ läuft. Jetzt können zwar sicher einige Menschen etwas mit dem Begriff „Rechte Netzwerke“ anfangen, was aber ist damit gemeint, dass diese Netzwerke einerseits im Staat und andererseits auf der Straße bekämpft werden sollen?

Über diese Frage, ebenso wie über das Hanibal-Netzwerk und den NSU in Nürnberg haben wir mit Fabi, einen Sprecher des Antifaschistischen Aktionsbündnis Nürnberg gesprochen

Brennpunkte im September

Freitag, 13. September 2019

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Unsere Brennpunkte - Wichtige Kurznachrichten oder aktuelle Themen, kurz und knapp erklärt

Hausdurchsuchung im Projekt 31

Freitag, 09. März 2018

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Das Nürnberger Rap-Duo Absoluth hat am 20. Februar um 6 Uhr Morgens Besuch von USK und Staatsschutz erhalten. Die BeamtInnen waren dabei nicht auf Autogramme oder Selfies mit Avoc und Impur aus, sondern durchsuchten deren Privatwohnungen und die Räume des Projekt 31.

20 Jahre Anschlag auf das Sonnenschein

Freitag, 12. Juli 2019

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Am 23. Juni fand in der Luise in Nürnberg eine Gendenkveranstaltung der Initiative "das Schweigen durchbrechen" zum 20. Jahrestag des Anschlags auf das Sonnenschein statt. Dort haben wir die Podiumsdiskussion mit dem ehemaligen Vorsitzenden der IG Keupstraße Mitat Özdemir, , dem Journalisten Jonas Miller, und Patrycja Kowalska, Sprecherin der Kampagne "Kein Schlussstrich" mitgeschnitten.

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