Bambule

Bambule

Das Jugendantifamagazin

Jeden 2. Freitag im Monat von 18 - 19 Uhr

Eigene Homepage unter bambuleradio.blogsport.de

Nächste Sendung: Mittwoch, 12. August 2020 00:00

Satirischer Beitrag zu Maaßen

Mittwoch, 22. Januar 2020

0 Kommentare

Ein satirischer Beitrag des Redaktionsollektivs Bambule zum Besuch von Hans Georg Maaßen beim CSU-Ortsverband Langwasser

Patriarchat im Wandel

Freitag, 13. Dezember 2019

0 Kommentare
Am 28.11.19 fand im Stadtteilzentrum Desi ein Vortrag mit dem Titel "Patriarchat im Wandel - die Frauen*rechtsbewegung in der Türkei" mit Ramona Deniz statt. Ramona Deniz ist Politologin mit dem Schwerpunkt auf Türkeistudien und Frauenrechte, außerdem ist sie Teil des feministischen Kollektivs "Arsch und Frida" in Nürnberg.
 
Aus dem Ankündigungstext des Vortrags:
 
"In der Türkei wurden nach der Republiksgründung 1923 bereits erste frauenrechtliche Erfolge, wie das frühe Frauenwahlrecht, erreicht. Diese positiven Entwicklungen stagnierten jedoch und entwickelten sich sogar mehr und mehr zurück. In der aktuellen politischen Situation werden Frauen in der Türkei mit zwei gesellschaftlichen Erwartungshaltungen konfrontiert: Zum einen werden sie nur als Ehefrauen oder Mütter verstanden, deren feministische Anliegen konstant ausgehöhlt werden. Zum anderen fördert die neoliberale Politik der AKP unsichere und unregulierte Arbeitsbedingungen.
 
Im Vortrag werden die drei Phasen der Frauenbewegung in der Türkei und die wichtigsten Entwicklungen im Kampf gegen patriarchale Strukturen dargestellt: in der ersten Phase der Frauenbewegung in der Türkei wurden zunächst gute Weichen für eine moderne Gesellschaft gelegt, jedoch konnten diese als Produkt einer patriarchalen Gesellschaftsordnung nicht fruchten. Die zweite Phase der Frauenbewegung in den 1970er Jahren war das Werk der Frauen in der Türkei, die sich von unten formierte und kein Produkt türkischer Staatsmänner mehr war. Die jetzige dritte Phase der Frauenbewegung besticht durch die größten zivilgesellschaftlichen Demonstrationen in der Türkei, derer sich erstmals nicht nur Frauen, sondern auch andere Gruppen anschließen, die unter dem autokratischen türkischen Staatssystem leiden. Die Ära Erdo?an lässt eine neue Form des Patriarchats in der Türkei erstarken, welche das Produkt einer Vermischung des soziokulturellen Konservatismus und Neoliberalismus ist. Mitunter als Reaktion auf diese Entwicklungen sind die unterschiedlichen feministischen Strömungen zu verstehen: so erstarken parallel zu antikapitalistischen und kemalistischen Frauenbewegungen auch kurdische und muslimische Frauenkämpfe."
 
Der Vortrag fand im Rahmen der Reihe "Feminismus oder Barbarei" der Initiative das Schweigen durchbrechen statt.

„Wir sind das Volk" - eine Genese rechter Denktraditionen anhand von Sprache

Freitag, 13. Dezember 2019

0 Kommentare

Im Rahmen der Veranstaltung „Kulturen im Dialog“ auf der langen der Nacht der Wissenschaft in Erlangen am 18.10.19 fand ein Vortrag mit dem Titel „Wir sind das Volk - eine Genese rechter Denktraditionen anhand von Sprache“ mit Mona Staude statt.

 

Aus dem Ankündigungstext:

 

„Theodor W. Adorno sagte, dass Sprache den Gedanken zu Formen vermag und der Gedanke letzten Endes zu Taten führt. In Anbetracht des Phänomens „Rechtspopulismus“ und dessen zügelloser Sprache erlangt Adornos These große Bedeutung, denn tatsächlich nimmt die rassistische, antisemitische und sexistische Gewaltbereitschaft zu. Der Vortrag widmet sich diesem Zusammenhang und liefert Einblick, inwiefern durch Sprache generationsübergreifend schädliche Bewusstseinsinhalte transportiert werden.“

 

Der Vortrag begann mit einem Ausschnitt aus „Heimatsöhne„ von Andreas Gabalier, welchen wir aus Rücksicht auf Menschen mit Musikgeschmack an dieser Stelle nicht Spielen möchten.

Außerdem wurde im Vortrag ein Ausschnitt der bekannten Rede Björn Höckes gespielt, in welcher er das Shoah-Mahnmal in Berlin als „Denkmal der Schande“ betitelte. Aus urheberrechtlichen Gründen mussten wir diese Sequenz herausschneiden.

Kommentar: Deutschland auf dem rechten Auge blind

Freitag, 08. November 2019

0 Kommentare

Wie kann es sein, dass ein CDU-Politiker, der jahrelang Mitglied des NSU-Untersuchungsausschusses war, über den Mord seines Parteikollegen sagt „Es wäre der erste rechtsextremistische Mord seit dem Kriegsende, das wäre der erste Politikermord seit RAF-Zeiten“?

Geht das nur mir so, oder werden Morde durch Neonazis als Normalität angesehen werden, während die Blockade einer Vorlesung von Bernd Lucke als Kriegserklärung gegen die Demokratie erklärt wird?

Ein Kommentar von Aaron Müller

Auf dem Fleischmarkt untenrum frei unterwegs

Freitag, 08. November 2019

0 Kommentare

Mit dem etwas langen Titel "Auf dem Fleischmarkt untenrum frei unterwegs: Zur Kritik des Wiederholungszwangs pop-feministischer Erfahrungsliteratur in der Gegenwart" fand am 31.10.19 im Stadtteilzentrum Desi ein Vortrag mit Constanze Stutz statt. Constanze Stutz lebt in Leipzig und ist u.a. Redaktionsmitglied der Zeitschrift outside the box, einer Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik.

Radio Bambule war vor Ort und hat den Vortrag mitgeschnitten.

 

Aus dem Veranstaltungstext:

"Populäre Texte über Feminismus und weibliche Erfahrung in der Gegenwart von Autorinnen wie Laurie Penny und Margarete Stokowski beginnen bei ihrer eigenen Gewordenheit: Wie wurde ich von dieser Gesellschaft zur Frau gemacht und was kann ich gegen die Gewalttätigkeit tun, die diesem Prozess immer auch eingeschrieben ist? Ihre feministische Erfahrungsliteratur ist dabei zugänglich, unterhaltend und kathartisch in der Darstellung des beißenden Unbehagens mit der eigenen weiblichen Subjektwerdung in einer patriarchal-kapitalistischen Gesellschaft und vieles von dem, was sie schreiben ist richtig und notwendig. In letzter Konsequenz bleiben beide jedoch bei einer individualistischen Herstellung von weiblicher Handlungsfähigkeit stehen, deren Befreiungsversuche allein vereinzelte Strategien des weiblichen Empowerments anbieten.
Der Vortrag möchte daher das Verhältnis von Erfahrung als Selbsterfahrung und Erfahrung als Grundlage für individuelle und gesellschaftliche Veränderung in populärer feministischer Literatur vermessen und durch eine Analyse der Funktion von Erfahrung im Schreiben von Laurie Penny und Margarete Stokowski dem widersprüchlichen Verhältnis von Pop und Feminismus in der Gegenwart nachgehen."

 

Der Vortrag fand im Rahmen der Reihe "Feminismus oder Barbarei II" der Initiative "das Schweigen durchbrechen" statt.

“Rape Culture”

Freitag, 08. Juni 2018

0 Kommentare

Die Initiative Das Schweigen Durchbrechen hat am 14. Juni 2018 eine Vertreterin der Gruppe „The future is unwritten“ eingeladen, um über „Rape Culture“ zu referieren. Der Begriff Rape Culture thematisiert sexualisierte Gewalt als ein strukturelles Problem der Gesellschaft, in der wir leben.
Mit dem Begriff Vergewaltigungskultur soll deutlich gemacht werden, dass es in der Gesellschaft inhärente Strukturen gibt, die Vergewaltigungen verharmlosen, vertuschen und damit dazu beitragen, dass sie weiterhin und in solch großer Zahl stattfinden.
Durch die Untersuchung von gesellschaftlichen Mechanismen wie Tabuisierung von Übergriffen, Street Harassment, Objektivierung von Frauen, Täter-Opfer-Umkehr, und den an Frauen gelegten Doppelstandard, soll aufgezeigt werden, dass sexualisierte Gewalt kein Einzelfall ist, sondern strukturell in unserer patriarchalen Gesellschaft verankert ist.
Der Vortrag sollte für das Problem sensibilisieren und dazu beitragen, dass Frauen, aus ihrer Ohnmacht treten und anfangen organisiert gegen den sexistischen Normalzustand vorzugehen.

Der Vortrag fand im Rahmen der Reihe „Feminismus oder Barbarei“ statt.

Demonstration: „Rechte Netzwerke bekämpfen – im Staat und auf der Straße!“

Freitag, 11. Oktober 2019

0 Kommentare

Das AAB plant gemeinsam mit verschiedenen Gruppen und Initiativen aus Nürnberg eine Demonstration im Oktober, die unter dem Motto „Rechte Netzwerke bekämpfen – im Staat und auf der Straße“ läuft. Jetzt können zwar sicher einige Menschen etwas mit dem Begriff „Rechte Netzwerke“ anfangen, was aber ist damit gemeint, dass diese Netzwerke einerseits im Staat und andererseits auf der Straße bekämpft werden sollen?

Über diese Frage, ebenso wie über das Hanibal-Netzwerk und den NSU in Nürnberg haben wir mit Fabi, einen Sprecher des Antifaschistischen Aktionsbündnis Nürnberg gesprochen

Brennpunkte im September

Freitag, 13. September 2019

0 Kommentare

Unsere Brennpunkte - Wichtige Kurznachrichten oder aktuelle Themen, kurz und knapp erklärt

Hausdurchsuchung im Projekt 31

Freitag, 09. März 2018

0 Kommentare

Das Nürnberger Rap-Duo Absoluth hat am 20. Februar um 6 Uhr Morgens Besuch von USK und Staatsschutz erhalten. Die BeamtInnen waren dabei nicht auf Autogramme oder Selfies mit Avoc und Impur aus, sondern durchsuchten deren Privatwohnungen und die Räume des Projekt 31.

20 Jahre Anschlag auf das Sonnenschein

Freitag, 12. Juli 2019

0 Kommentare

Am 23. Juni fand in der Luise in Nürnberg eine Gendenkveranstaltung der Initiative "das Schweigen durchbrechen" zum 20. Jahrestag des Anschlags auf das Sonnenschein statt. Dort haben wir die Podiumsdiskussion mit dem ehemaligen Vorsitzenden der IG Keupstraße Mitat Özdemir, , dem Journalisten Jonas Miller, und Patrycja Kowalska, Sprecherin der Kampagne "Kein Schlussstrich" mitgeschnitten.

x
%s1 / %s2